Industrie 2.0

Schneller, höher, weiter – Industrie 2.0

Die zweite industrielle Revolution brachte viele Entwicklungen hervor, von denen wir heute heute noch unmittelbar profitieren.

Erkunde diese einflussreichen Neuerungen, indem du auf die Plus-Zeichen klickst.

Neue Industriezweige, Fertigungstechniken, Kommunikation, Massenproduktion
Neue Werkstoffe (z.B. Schwefel und Soda). Neue Produkte und Abläufe
Revolution der Mobilität, Nutzung der Ressource Erdöl
Personen- und Warenbeförderung per Flugzeug
Kommunikationsmittel Telefon

Und die Antwort ist…

Option B!

Auf Grundlage eines Experimentes, bei dem eine Gruppe von Männern mehrere Wochen in Folge verschiedene Materialien von einem Haufen auf einen anderen und wieder zurück schaufelten, wurde eine berühmte betriebswissenschaftliche Methodik entwickelt, die „Taylor-Methodik“.

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Taylorismus und Fordismus

1. Der beste Weg

Um Harmonie und Effizienz innerhalb von Industriebetrieben zu erreichen, konzipierte Frederick Taylor die formalwissenschaftliche Betriebsführung (auch bekannt als Taylorismus). Ein zentrales Merkmal des Taylorismus ist die vollständige Planung und Standardisierung von Arbeitsabläufen.

2. Von A nach B

Die Basis hierfür wird durch Zeit- und Bewegungsstudien geschaffen, zum Beispiel die berühmten Schaufelexperimente nach Taylor – Hier erprobte er die optimale Schaufelform für den händischen Transport von Material zwischen zwei Orten.

3. Eine strikte Trennung

Der Taylorismus sieht weiterhin eine strikte Trennung zwischen Hand- und Kopfarbeit vor, wobei das Maß an Arbeitsteilung maximiert werden soll. Bezahlung erfolgte geknüpft an Leistung. Formalwissenschaftliche Betriebsführung wurde zur Grundlage vieler industrieller Produktionen in der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts.

4. Wie am Fließband

Eine Anwendung und Weiterentwicklung des Talorismus wird im Fordismus gesehen: Getreu dem Motto "Keinem Arbeiter mehr als einen Griff und kein Griff von Hand, wenn ihn eine Maschine machen kann“ wurde entlang der Laufbänder der Ford-Fabriken maximale Arbeitsteilung und Rationalisierung umgesetzt.

Ein vielschichtiges Phänomen

Der rasante Fortschritt der zweiten industriellen Revolution brachte nicht nur Gutes mit sich.

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Kunst und Architektur

Die zweite industrielle Revolution fügt sich in das Zeitalter der rasanten Urbanisierung, der beiden Weltkriege und der Kunst des Expressionismus ein.

Industrie und Arbeit

Der Taylorismus und Fordismus stellten beispielsweise nicht nur die Weichen für eine effizientere Industrie: Auch große Monotonie in der Arbeit, eine Entfremdung vom eigentlichen Produkt und ein niedriger Wert der individuellen, jederzeit austauschbaren Arbeitskraft gingen mit diesen Trends einher.

Sicherheit und Arbeitsschutz

Gleichfalls hielten Sicherheit und Arbeitsschutz oft nicht mit den rasanten Entwicklungen in den Produktionsstadien mit. Auch die Umweltverschmutzung durch Motoren und Fabriken nahm in dieser Zeit rasant zu. Und abschließend muss angemerkt werden, dass die technologischen Errungenschaften dieser Zeit in ethisch fraglichen Kontexten verwendet worden sind und werden.

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Die Revolution geht weiter

Die zweite Revolution ist gekennzeichnet durch die Entdeckung der Elektrizität sowie das Prinzip der Arbeitsteilung. Die Arbeit am Fließband ermöglichte eine wesentlich kostengünstigere und schnellere Produktion. Dies stellte den Beginn der Massenproduktion dar. Doch auch hier gilt: Der Fortschritt kennt kein Halten! Eine bestimmte Erfindung führte erneut zu einer Kaskade drastischer Veränderungen, zusammengefasst unter dem Stichwort der dritten industriellen Revolution.