Digital Denken

Ein Begriff – eine Bedeutung?

Was genau versteht man unter dem Begriff „Digitale Kompetenzen“? Zahlreiche Webseiten, Bücher und Artikel sprechen darüber, doch es scheint keinen Konsens zu geben. Geht es um Fähigkeiten für den Umgang mit digitalen Medien (sog. „Hard skills“), oder vielmehr um allgemeine Kompetenzen, die dazu dienen, sich in einer neuen digitalen Welt zurecht zu finden?

Digitalisierung beginnt beim Menschen

Die Antwort lautet: Es geht um beides. Dabei gilt allerdings: Um einen effizienten Umgang mit der digitalen Welt zu gewährleisten sind auch Kompetenzen notwendig, die in erster Linie nichts mit der Technologie zu tun haben. Digitalisierung beginnt nämlich beim Menschen – Und ohne eine persönliche Einstellung, welche die Technologie willkommen heißt, kann sie nicht effizient umgesetzt werden. Welche Kompetenzen legen nun den Grundstein für eine erfolgreiche digitale Transformation?

Klicke auf die Plus-Zeichen auf der nächsten Seite, um mehr über die einzelnen Kompetenzen zu erfahren.

Die Hard Skills beinhalten beispielsweise die Erstellung von digitalen Inhalten oder die Auswertung und Verwaltung von digitalen Daten. Der rasche technologische Wandel führt zu stetigen Veränderungen dieser Skills.
Nur wer offen ist, entwickelt sich weiter. Menschen, die offen für Neues sind, informieren sich aktiv über die Welt um sie herum und es gelingt ihnen leicht, sich unbekannten Situationen anzupassen. Unsere vernetzte, sich stetig verändernde Welt verlangt, sich fortwährend weiterzuentwickeln und bringt uns in Kontakt mit Menschen, deren Hintergrund sich stark von dem eigenen unterscheiden kann. Offenheit für Neues ist in der modernen Welt daher unabdingbar.
Kreativität ist eine der Grundvoraussetzungen für Innovation. Diese Kompetenz bedeutet, experimentierfreudig zu sein und neue Wege zu gehen. Kreativität ist eng mit anderen Kompetenzen verbunden: Kreative Menschen sind meist neugierig und offen gegenüber Neuem.
Neugier beschreibt den Reiz, Neues zu erforschen: Neugierige Menschen haben den Wunsch, sich neuen, ungewohnten Situationen oder Denkweisen auszusetzen. Dies geht häufig mit der Kompetenz „Offenheit für Neues“ einher. Veränderungen der heutigen Zeit können Menschen Angst oder unsicher machen – Sie verschließen sich. Die Neugier beschreibt hierbei eine Antriebskomponente, die dabei hilft, Unsicherheit und Angst zu überwinden und sich den neuen Herausforderungen der digitalen Welt zu stellen.
Entscheidungen, Zustände und Ansichten kritisch zu hinterfragen ist enorm wichtig in einer Welt, in der Veränderung die einzige Konstante ist. Kritisches Denken beinhaltet die Bereitschaft, Dinge in Frage zu stellen und ihnen auf den Grund zu gehen – und zwar sowohl bei sich selbst als auch bei anderen. Es ermöglicht zudem, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, denn das kritische Denken respektiert und wertschätzt auch Betrachtungsweisen, Meinungen und Ansätze, die sich von den eigenen unterscheiden.
Die Welt wird komplexer – das gilt auch für die Probleme, die es zu lösen gilt. Viele dieser Probleme lassen sich nur mit Teamarbeit bewältigen, in denen die Expertise verschiedener Experten zusammenkommt. Kooperationsfähigkeit zählt daher zu einer wichtigen Kompetenz der digitalen Zukunft. Kooperationsfähigkeit bezeichnet dabei die Fähigkeit, gemeinsam im Team Ziele zu definieren, zugunsten dieser auch Kompromisse einzugehen zu können und sich gegenseitig stets zu unterstützen.

Bereit für die digitale Welt?

Was denkst du? Bist du mit den nötigen Kompetenzen für die digitale Welt gewappnet? Finde es mit unserem Kompetenzmeter heraus.

Wähle für jede Frage die Antwort, die deine Meinung am besten wiedergibt. Der Kompetenzmeter zeigt dir, ob du startklar für die Welt der Digitalisierung bist.

Deine Kollegin stellt einen neuen Projektplan vor. Du bist der Meinung, dass der Plan in vielen Punkten noch Verbesserungspotential hat. Was machst du?

  • Ich ziehe, basierend auf der Präsentation der Kollegin, meine Schlüsse, behalte diese jedoch für mich.
  • Ich notiere mir problematische Punkte sowie Ideen zur Verbesserung, um sie später in der Runde zu besprechen.
  • Meine Kollegin ist erfahrener als ich, daher wird ihr Plan schon gut sein.

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Du hast auf der Arbeit ein komplexes Problem zu lösen, das du nicht zu 100% verstehst. Wie verhaltest du dich?

  • Ich gehe zu meinem Vorgesetztem und bitte ihn, das Problem an jemand anderen zu delegieren, der sich mit dem Thema besser auskennt.
  • Ich frage bei meinen Kollegen/Vorgesetzten nach, um das Problem genauer zu verstehen und recherchiere zusätzlich nach weiteren Informationen, bis ich den Sachverhalt genau verstanden habe.
  • Ich recherchiere auf ein paar Webseiten, werde aber schnell ungeduldig, weil ich das Problem immer noch nicht verstehe. Ich gebe das Problem lieber an einen erfahreneren Kollegen weiter.

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Es besteht die Möglichkeit, einen Austauschschüler aus Asien für drei Monate bei dir aufzunehmen. Wie entscheidest du dich?

  • Ich nehme das Angebot an und nehme schon im Voraus Kontakt mit dem Schüler auf, um ihn besser kennenzulernen.
  • Ich bin hin und hergerissen: Einerseits wäre es interessant, eine neue Kultur kennenzulernen. Andererseits habe ich gerne meine Wohnung für mich alleine.
  • Ich lehne das Angebot an. Ich habe noch nie eine solche Erfahrung gemacht und habe Angst, dass wir uns nicht verstehen werden.

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Ein neues Projekt steht in deiner Arbeit an. In einem ersten Meeting wird zunächst gemeinsam gebrainstormt. Wie verhältst du dich?

  • Ich sprudele geradezu vor Ideen, die ich meinem Team präsentieren kann.
  • Da ich mich noch nicht in das Thema eingearbeitet habe, kann ich nichts dazu beitragen.
  • Ich kann ein, zwei gute Aspekte dazu beitragen, mehr jedoch fällt mir ohne Vorwissen dazu nicht ein.

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Dir fällt auf, dass dein Teamkollege Schwierigkeiten hat, seine Aufgabe zu erledigen. Was tust du?

  • Ich mache die anderen Kolleginnen und Kollegen aus dem Team darauf aufmerksam. Es gibt bestimmt jemanden, der sich darum kümmern kann.
  • Jeder hat seine Aufgaben zugeteilt bekommen und für die ist er auch verantwortlich. Ich kümmere mich lieber um meine eigenen Angelegenheiten.
  • Ich spreche den Kollegen direkt an und frage nach, wie ich ihn unterstützen könnte.

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Du liest einen Bericht in einer Zeitung. Es sollte ein neues Gesetz in Kraft treten, welches viele Arbeitsplätze landesweit gefährden wird. Wie reagierst du?

  • Ich suche mir aus anderen Quellen weitere Informationen dazu und frage meine Mitmenschen nach ihrer Meinung zu diesem Thema.
  • Ich bin wütend, denn dieses Gesetz ist ungerecht. Diese Meinung vertrete ich auch im Gespräch mit anderen.
  • Ich suche in Medien des gleichen Verlages nach weiteren Berichten über das neue Gesetz.

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Für ein Projekt arbeitest du mit verschiedenen Fachexperten zusammen in einem Team. Bezüglich eines Punktes in der Vorgehensweise kannst du dich einfach nicht mit den anderen einigen. Wie reagierst du?

  • Ich bin kompetent genug, um selbst zu entscheiden, wie das Team am besten vorgehen sollte. Die Meinung der anderen interessiert mich nicht.
  • Ich höre mir die Meinung der anderen zwar an, aber wenn ich glaube, dass meine Vorgehensweise die bessere ist, dann machen wir das auch so.
  • Ich diskutiere mit dem Team meine Sichtweise und wir einigen und einigen uns auf einen Kompromiss.

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Wie sieht für dich das perfekte Aufgabenspektrum in deiner Arbeit aus?

  • Ich bevorzuge repetitive, mechanische und konkrete Aufgaben, mit wenig Abwechslung.
  • Ich bin flexibel: Mal mechanische und bekannte Aufgaben, mal anspruchsvolle, unbekannte Aufgaben – das ist für mich die perfekte Kombination.
  • Ich mag Aufgaben mit viel Abwechslung, bei denen neue Ideen gefragt sind und die mich auch schon einmal herausfordern dürfen.

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Du schaust eine Dokumentation über ein für dich neues und interessantes Thema an. Was machst du danach?

  • Ich denke darüber nach, doch am nächsten Tag muss ich mich wieder um meine Arbeit kümmern und vergesse das Thema schnell wieder.
  • Ich suche mehr Informationen über das Thema, schaue mir weitere Videos an oder belege vielleicht sogar den spannenden Online-Kurs darüber, den ich gerade gefunden habe.
  • Es ist ein wirklich interessantes Thema. Ich denke allerdings schnell wieder an was anderes und beschäftige mich nicht mehr weiter damit.

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Dein Chef kündigt die Einführung eines neues Personalentwicklungstools an. Wie reagierst du?

  • Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen.
  • Ich habe Angst. Wer weiß, was dieses Tool mit sich bringen wird.
  • Ich reagiere neutral. Für mich wird sich bestimmt nicht so viel ändern.

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Deine Ergebnisse

Deine Kompetenzen für die digitale Welt sind…

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