Ob du dich bereits intensiv mit den Themen des Kompetenzwerk Digital beschäftigt hast oder nicht: Deine Meinung ist gefragt – und zwar jetzt.
Die Digitalisierung ist ein Prozess, also ein andauernder Zustand der Veränderung. Was sich wann und wie verändert, ist offen und kann von jedem, der sich dafür interessiert, mitgestaltet werden. Deswegen gilt: Sei aktiv und nehme an der Diskussion um die digitale Transformation teil! Wir laden dich herzlich dazu ein, dich interviewen zu lassen.
Lese dir die untenstehenden Fragen durch und mache dir deine eigenen Gedanken zu den Themen. Ob du deine eigene Meinung teilen möchtest oder nur die Antworten anderer Besucher durchlesen willst, bleibt dir überlassen.
Frage 1:
Dampfmaschine, Telefon, Internet & Co. – viele Dinge, die eine Selbstverständlichkeit unseres heutigen Alltags sind, wurden im Zuge der vier industriellen Revolutionen erfunden. Wenn du zurück in die Vergangenheit blickst: Welche Erfindungen waren für dich revolutionär und haben den größten Einfluss auf deinen heutigen Alltag? Oder: Welchem Erfinder bist du für seine Idee am dankbarsten?
„Definitiv das Internet, denn durch die Erfindung des Internet haben sich alle Lebensbereiche verändert!“
„Es ist zwar schon etwas her, aber die Erfindung des Fließbands hat meiner Meinung nach die größten Fortschritte ermöglicht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Welt damals ausgesehen hat ohne Massenware wie z.B. Autos.“
„Aus meiner Sicht war vor allem die Erfindung des Ottomotors revolutionär. Endlich konnte man sich schneller von einem Ort zum anderen bewegen. Aber nicht nur im privaten Bereich, auch in der Industrie hat diese Erfindung viel Neues mit sich gebracht.“
Frage 2:
Vor weniger als 100 Jahren war an den Computer noch nicht zu denken. Erfunden und genutzt wurde er erstmals 1941 im Zuge der dritten Industriellen Revolution. Was würde sich in deinem Alltag ändern, wenn es keine Computer gäbe?
„Handys und Smartphones sind ja auch kleine Computer. Deswegen würde mir der Kontakt zu meinen Freunden am meisten fehlen.“
„Ehrlich gesagt finde ich diese Vorstellung ganz schön gruselig! Früher muss alles kompliziert gewesen sein.“
Frage 3:
Blicken wir zurück, so hat sich die Industrie in den vergangenen Jahren durch die Digitalisierung bereits stark verändert. Vom sogenannten „Internet der Dinge“ und Industrie 4.0 bis hin zu Big Data und Künstlicher Intelligenz. Welche Veränderung hat dich am meisten beeindruckt oder gar überwältigt?
„Es ist schon verrückt, wie viele Daten heutzutage gesammelt werden! Einerseits bietet das eine tolle Chance, auf Veränderungen zu reagieren, die wir so gar nicht bemerkt hätten. Andererseits macht mir das mit den Daten auch Sorgen - wie wird garantiert, dass die sicher sind?“
„Ich finde die gesamte Industrie 4.0 faszinierend, also wie Prozesse digitalisiert und damit vereinfacht werden.“
Frage 4:
Circa 60% aller deutschen Industrieunternehmen setzen auf Industrie 4.0. Findest du diese Zahl hoch oder niedrig? Sollten deiner Meinung nach bereits mehr oder weniger Unternehmen auf Industrie 4.0 setzen?
„Wenn man überlegt, wie lange das Internet eigentlich schon existiert, ist die Zahl immer noch nicht besonders hoch. Ich bin gespannt, wie sich die Prozentzahl in den nächsten Jahren verändern wird.“
„Viele deutsche Industrieunternehmen sind alteingesessene Unternehmen mit langer Tradition. Daher finde ich, dass 60% doch schon recht viel ist.“
„Ich finde, dass es schon ein guter Anfang ist.“
Frage 5:
Die Digitalisierung wirkt wie ein unaufhaltsamer Prozess. Die Veränderungen, die noch auf uns zu kommen, lassen sich deshalb kaum ausmalen. In welchen Lebensbereichen siehst du das größte Potenzial für eine digitale Transformation? Wo wird es zukünftig die größten Veränderungen geben?
„In der Schule könnte vieles durch digitale Medien vereinfacht werden z.B. die Hausaufgabenkontrolle oder gemeinsame Projektarbeiten.“
„Ich arbeite bei Dillinger und dort wird schon auf die Digitalisierung gesetzt. Trotzdem sehe ich dort weiterhin ein großes Potenzial, vor allem im Bereich der Qualitätssicherung der Stahlproduktion.“
Frage 6:
Die letzte Frage ist etwas persönlicher. Um die digitale Transformation anzutreiben, ist ein entsprechendes Knowhow notwendig. Welche Schritte kannst du heute selbst unternehmen, um zu einer digitalen Transformation deiner Arbeit und deines Unternehmens beizutragen?
„Immer am Ball bleiben ist wichtig! Wenn es etwas Neues gibt, sollte man sich heranwagen und es ausprobieren – egal welche Art von Technologie!“
„Als Arbeitnehmer kann ich selbst zur digitalen Revolution beitragen, indem ich mich regelmäßig zu Digitalisierungsthemen weiterbilde.“
